Esbjerg Marathon (26.05.2019)

Marathon Nr. 54 für den Quentsch in Dänemark

zu Gast beim dänischen 100 Marathon Club, diesmal in Esbjerg

Startnummernausgabe, wobei es gibt eigentlich keine richtigen Startnummern sondern nur die Kennzeichnung Marathon, Halbmarathon bzw. kleinere Distanzen

die vier Deutschen am Start: Arne, Klaus, Wojciech und Wolfgang

die langsamsten Starter

schöne Landschaft neben der Laufstrecke

noch ganze 8 Teilnehmer der Gesamtveranstaltung liegen hinter dem Quentsch, darunter allerdings kein Marathonläufer

Laufstrecke im Stadtbereich

das ist die Medaille des Laufes. Torben Vad Nissen hat sie im Eigenbau hergestellt, jede Medaille ein schönes Unikat

Zum dritten Mal nach dem 21. Oktober 2017 und dem 27. Januar 2018 machten sich die 100 Marathon Club Mitglieder Klaus Bangert und Arne „Quentsch“ Franck am Sonntag, den 26.05.2019 auf den Weg Richtung Esbjerg. Schloss sich im vergangenen Jahr 100 MC Läufer Andreas Leffler der kleinen Fahrgemeinschaft an, so sorgte 100 MC Läufer Wojciech Piotr Mehl diesmal dafür, dass am Start erneut ein Trio vom 100 Marathon Club Deutschland stand.


Esbjerg liegt ca. 275 km von Hamburg entfernt an der dänischen Nordseeküste. Die Startgebühr für den Marathon betrug umgerechnet ca. 14 Euro (Anmeldung einfach über race result) und es gab einen Start für den Marathon um 9:00 Uhr und einen Start um 10 Uhr. Angemeldet hatten sich insgesamt 98 Teilnehmer für die komplette Laufveranstaltung. Die 42,195 km Distanz wollten allerdings nur 20 Aktive unter die Laufschuhe nehmen. Die meisten Teilnehmer hatten sich für die Halbmarathondistanz angemeldet. Am Start über die 42,195 km Distanz war auch der deutsche Langstreckenläufer Wolfgang Gröning aus Flensburg.


Die Laufstrecke, die hauptsächlich durch den Vognsbölpark führt, war diesmal etwas anders mit grünen Pfeilen markiert. Aus der 6 Rundenstrecke ist inzwischen eine 8 Rundenstrecke geworden, Start und Ziel waren auch ein Stück gegenüber 2017 + 2018 verlegt. Die Neuerungen machten die Laufstrecke etwas einfacher und für alle Aktiven war der neue feste Unterstand (früher kleine Pavillons) eine deutliche Serviceverbesserung.


Die Temperatur lag während des Laufes zwischen 11 und 15 Grad. Vier Stunden lang war es während des Events trocken, dann setzte leichter Nieselregen ein. Der Wind hielt sich auch zurück, also recht gutes Laufwetter.


Nachdem bereits ab 9 Uhr ein paar Läufer ihre Runden drehten, setze sich das Hauptfeld um 10 Uhr in Bewegung. Natürlich drückten viele Dänen ihr „Gaspedal“ sofort voll durch und recht schnell waren die vier Deutschen im hinteren Bereich des gesamten Läuferfeldes zu finden. Der Quentsch fotografierte in den ersten zwei Runden ein wenig, gab dann den Fotoapparat bei der dänischen Organisatorin Marianne ab und erhöhte sein Tempo. Nach 2:07:27 Stunden hatte der Quentsch als erster Deutscher die Halbmarathondistanz erreicht. Wolfgang lag knapp dahinter während Klaus und Wojciech inzwischen ein ganzes Stück zurückgefallen waren. Auf den nächsten vier Runden wurde es auf der Laufstrecke nun recht einsam, denn die ganzen Halbmarathonläufer beendeten ihren Lauf ja nach der vierten Runde. Wolfgang lief Ende der Runde 5 dem Quentsch langsam davon und erreichte das Ziel an diesem Tag nach 4:26:54 Stunden.

In der sechsten Runde sah der Quentsch an einer Stelle der Laufstrecke Klaus und Wojciech, die wohl zu diesem Zeitpunkt  ca. einen knappen Kilometer Rückstand hatten. Während der letzten zwei Runden gab es keinerlei Sichtkontakt mehr zu den anderen Deutschen, die inzwischen auf den letzten vier Plätzen des 10:00 Uhr Starts lagen. Auf dem letzten Kilometer entschied der Quentsch , dass er eine Zeit von 4:35 Stunden für sein viertes Hahn/Weber Spiel wegspielen wird. Diese Entscheidung stellte sich dann aber als eine Fehleinschätzung heraus, denn er hätte mit ein wenig mehr Einsatz auch ohne große Probleme eine noch fehlende Zeit von 4:30 Stunden erreicht. Während er nun auf die 4:35 Std. Zeit ein Stück vor dem Ziel wartete (die Zeiten von 4:31 – 4:34 Std. hatte er schon), liefen noch Klaus und Wojciech mit einer Zeit von 4:33:43 Stunden ins Ziel. Der Quentsch beendete nach 4:35:00 Stunden die Laufveranstaltung in Esbjerg. Da zwei Läufer vom 9:00 Uhr Start aber 4:36 und 4:37 Stunden benötigt hatten, belegten die vier Deutschen die Plätze 13 bis 16 bei 18 Finishern über die 42,195 km Distanz.

Fazit:
Beim dritten Start in Esbjerg für das Team Bangert/Franck war die Vegetation diesmal richtig grün. Die nicht ganz einfache, aber sehr naturschöne Laufstrecke wurde durch die Frühlingsatmosphäre besonders in der Parkanlage noch einmal aufgewertet. Ein perfekt organisierter und recht günstiger dänischer Lauf, der diesmal aber leider nur recht wenig Marathonläufer am Start hatte. Sehr nette Organisatoren und viele freundliche (leider etwas zu schnelle) Teilnehmer. Wir kommen bestimmt mal wieder nach Esbjerg ...

die Homepage der Veranstaltung:
http://www.vognsboelparkensmarathon.dk/


Beim Anklicken des ersten Bildes kann man sich mit der linken Maustaste durch die kompletten hinterlegten Fotos zu diesem Bericht klicken!


AF (Quentsch) Nr. 282/Nr. 54 in Dänemark