4 Clubmitglieder in Skopje

Country Club-Mitglieder aus Dänemark, Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien und USA

Mirko, Franz, Doris und Mario - unter Alexander dem Großen

Über die Steinbrücke ging es direkt nach dem Start.

Auf einem solchen Hotelschiff wohnte Dan.

Nachdem der Wizz Air-Hinflug aus Köln-Bonn fast 3 Stunden verspätet war, wurde die Nacht vor dem Lauf sehr kurz. Als wir endlich in den Betten lagen, weckte uns auch gleich wieder der Muezzin. Hat doch was, wenn man im Hotel „Old Bazaar“ wohnt.
Morgens trafen wir im Hotel Klaus Egedesö, der uns den Weg zum Start zeigte. Seine Wizz Air-Maschine aus Berlin war zwar ebenfalls verspätet, aber er wenigstens noch am Vorabend angekommen.
Am Denkmal von Alexander dem Großen hatten wir uns mit den 10 Country Club-Mitgliedern zum Fototermin verabredet. Mit dabei die Clubmitglieder Franz Schwengler und Mirko Leffler.
Nach kurzer Suche des Kleiderbeutelzelts ging es an den Start. Zwei Runden durch die Stadt waren für uns Marathonis zu absolvieren. Nach dem die Halbmarathonläufer die Strecke verlassen hatte, wurde es sehr übersichtlich auf der Strecke. Dankenswerterweise hielten die Polizisten und Ordner die Straßen (trotz teilweise wütenden Gehupe der wartenden Autofahrer) weiterhin verkehrsfrei. Und auch die Verpflegung hatte ausreichend Wasserflaschen für uns parat. Dazu gab es Bananen und teilweise Orangenschnitten. Während der ersten Runde war es sehr warm und sonnig und wir Läufer hatten schon Sorge, in der zweiten Runde wegzuschmelzen – doch dann zog es zu und die Temperatur blieb konstant.
Nach meinem Zieleinlauf ging ich zurück an die Strecke, um die verbliebenen Läufer anzufeuern und von den Bekannten Fotos zu machen.
Als alle im Ziel waren, duschten wir im Hotel (Late-Check-out für Genius-Bucher ist doch genial!) und machten uns auf den Weg zum Flughafen. Klaus hatte das Busticket vorab bei der Airline gekauft – und zahlte mehr als wir in Euro direkt beim Busfahrer. Das sollte aber nicht die größte Überraschung sein: die stellte sich ein, als der Abflugzeit erreicht war, denn die Wizz Air-Maschine aus Friedrichshafen hatte Verspätung. Weitere 30 min später erfuhren wir, dass heute nicht mehr geflogen wird. 60 Leute wurden also in ein stadtnahes Hotel gebracht und bekamen Abendessen. Der Ersatzflug fand dann 24 Stunden später statt. Da neben Klaus auch Dan Micola dabei war, erkundeten wir also am Montag Vormittag noch mal die Innenstadt bzw. einen Markt. Durch das angenehme Wetter, überwog die positive Stimmung, ggü. dem Ärger des verlorenen Tages. Abends ging die Maschine dann planmäßig. Von den Fluggastrechten bin ich enttäuscht: es gab zwar ein allgemeines Informationsblatt mit den möglichen Kompensationssummen, aber ob diese gezahlt werden, entscheidet sich später. Auf den alternativen Austrian-Flug via Wien nach Hamburg am frühen Montagmorgen wollte uns die Wizz AirHotline nicht umbuchen und das Risiko auf den Flugkosten sitzen zu bleiben, wollten wir nicht eingehen. Fazit: Fluggastrechte sind ja ganz nett – aber wenn man vor Ort entscheiden muss, helfen sie nicht wirklich.
Mazedonien war also unser 60. Land – und diesmal sorgte der Flugplan für „Abwechslung“.
Doris und Mario