Nordborg Marathon (26.08.2017)

6000 Einwohner hat die Ortschaft Nordborg auf der Insel Als

Andreas, Sabine, Arne und Klaus vor dem Lauf

die Marathonläufer stehen bereit

Lauffreude pur im Gesicht von Arne nach 21 km

das Schloss von Nordborg

See in Nordborg

Klaus läuft auf einem Weg am See

ein gut organisierter Marathon mit anspruchsvoller Strecke

Am 26.08.2017 startete eine Fahrgemeinschaft mit Sabine Kühl, Andreas Leffler, Klaus Bangert und Arne Franck um 6:30 Uhr von Kaltenkirchen in Richtung Dänemark. Ziel war der Nordborg Marathon auf der Insel Als. Die Insel Als liegt in der Ostsee und ist bei der Stadt Sonderborg mit dem Festland durch eine Brücke verbunden. Es sind ca. 200 Kilometer (davon ca. 165 km Autobahn) von Kaltenkirchen bis nach Nordborg, der mit ca. 6000 Einwohnern zweitgrößten Ortschaft der Insel Als.

 

Schaut man einmal in die bisherigen Ergebnislisten des Nordborg Marathon, dann stellt man fest, dass die Teilnehmerzahlen dort immer recht überschaubar gewesen sind. Bei den bisher sechs Veranstaltungen überliefen insgesamt nur 199 Aktive nach 42,195 km die Ziellinie (Schnitt= 33 Läufer pro Event). Interessant ist sicherlich auch, dass von den insgesamt 199 Läufern nur sieben Läufer in den letzten sechs Jahren nicht unter fünf Stunden blieben. In diesem Jahr standen 47 Teilnehmer in der letzten Meldeliste auf der Veranstalterhomepage. Neben dem Marathon wurden in Nordborg noch ein Halbmarathon, ein Viertelmarathon und ein Achtelmarathon angeboten. Für die Marathondistanz mussten 200 DKK gezahlt werden (ca. 28,50 Euro).

 

43 Langstreckenläufer starteten auf der Marathondistanz. Die Laufstrecke war sehr schön mit z.B. Abschnitten an der Ostsee und an einem See bei Nordborg. Allerdings war die Strecke recht hügelig und kostete teilweise enorm viel Kraft. Der Untergrund wechselte ständig und der ganze Lauf erinnerte vom Schwierigkeitsgrad an die auf Fünen ausgerichteten Biermarathonveranstaltungen von Michael Nielsen. Das Thermometer kletterte auf 20 Grad, die Sonne zeigte sich erheblich mehr als der Wetterbericht angekündigt hatte und es wehte nur ein ganz schwacher Wind.

 

Arne Franck erreichte die Streckenhälfte nach 1:48:51 Stunden, konnte danach das Tempo nicht mehr halten und legte bis zum Ziel immer wieder kleine Gehpausen zur Erholung ein. Obwohl er für die zweite Hälfte 2:02:30 Stunden benötigte, konnte er sich sogar noch ein paar Plätze weiter nach vorne arbeiten und überlief die Ziellinie nach 3:51:21 Stunden. Damit belegte er Platz 12 von 36 Finishern. Klaus Bangert aus Bargfeld-Stegen benötigte für seinen 321. Marathon/Ultra eine Zeit von 4:29:55 Stunden, womit er den 26. Platz erreichte.

 

Andreas Leffler aus Kaltenkirchen und Sabine Kühl aus Alveslohe lagen bei der Streckenhälfte auf den beiden letzten Plätzen im Läuferfeld und brachen den Lauf ab. Sicherlich keine schlechte Entscheidung, denn nach der ersten recht anspruchsvollen Streckenhälfte, wurden auch die zweiten 21,1 km nicht viel einfacher. Insgesamt brachen sieben Läufer den Lauf vorzeitig ab. In diesem Jahr erreichten drei Teilnehmer das Ziel nicht unter 5 Stunden, wobei es kein Zeitlimit bei der Veranstaltung gab. Die Siegerzeit lag übrigens bei sensationellen 2:39:59 Stunden!

 

Fazit:

Netter Trip in das nördliche Nachbarland zu einer kleinen Veranstaltung, die eine recht anspruchsvolle und abwechslungsreiche Laufstrecke präsentiert. Die gesamte Streckenführung war sehr gut markiert und zahlreiche Streckenposten (wohl mehr als Marathonläufer) verrichteten einen guten Job. Alle 5 Kilometer ein Getränkestand mit Saft und Wasser (Cola leider Fehlanzeige). Die 28,5 Euro Startgeld waren auch OK.  Für 18,5 Euro konnte man noch ein hochwertiges Laufshirt des Veranstalters erwerben. Im Ziel erhielt jeder Finisher eine Medaille.

 

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AF (Quentsch) Nr. 251 (46. in Dänemark)

alle Fotos von C. Franck