Langeln (31.10.2018)

das Teilnehmerfeld (es fehlt Rosemarie)

the run is begann ...

zwischen km 1,5 und 2 auf einer Zweispurbetontrasse

3x M (Monika, Martina, Mario)

Gaby, Sabine (hinten) und Doris

Dieter, Rita und Thomas sichern das Feld nach hinten ab

Mario und Monika erreichen gemeinsam Platz 4 nach 4:27:00 Stunden

Uwe und Regine genießen die Herbstsonne nach ihrem Lauf

Am 31. Oktober 2018 fand der 1. Langeln Marathon im Kreis Pinneberg statt. Ausrichter waren das Team Rita Brämer und Dieter Merker. 1. Langeln Marathon? Ist eigentlich nicht so ganz richtig, denn von 2009 bis 2016 richtete das 100 MC Team Arne „Quentsch“ Franck, Claudia Erdmann, Doris und Mario Sagasser insgesamt acht DLV genehmigte Marathonevents in Langeln aus. Diese Veranstaltungen liefen damals unter den Namen Langelner Hügelgräber Marathon und es nahmen bis zu 71 Marathonläufer (+ Staffeln) an diesen Läufen teil. Mussten damals beim Langelner Hügelgräber Marathon insgesamt 10 identische Runden x 4,2195 km gelaufen werden, so wurde der Streckenverlauf für den 1. Langelner Marathon etwas verändert und neu vermessen. 13 identische Runden ergaben nun eine Streckenlänge von 42,835 km.

Waren ursprünglich nur max. 12 Teilnehmer für diesen knapp 43 km langen Lauf vorgesehen, so meldeten sich 23 Aktive für diese kleine Veranstaltung an, die damit völlig ausgebucht war. Am Starttag erschienen 19 Marathonläufer (immerhin 50 % der gemeldeten Kaltenkirchener Marathonläufer meldeten sich ab), die ab 9 Uhr auf ihre 13 Runden gingen. Die Temperatur lag bei 7 bis 9 Grad mit leicht böigem Wind und viel Sonnenschein. Ein Startgeld musste nicht gezahlt werden und für seine Verpflegung war jeder Teilnehmer selber zuständig.

Burkhard Löher aus Wedel benötigte 4:09:00 Stunden und war damit der schnellste Läufer bei dieser Veranstaltung. Auf Gesamtplatz 4 erreichte Monika Tegge-Walderstein aus Norderstedt nach 4:27:00 Stunden die Ziellinie und gewann die Frauenwertung. Nach 6:50 Stunden beendeten Rita Brämer, Dieter Merker und Thomas Radzuweit mit ihrem Zieleinlauf die Veranstaltung, die am 19. April 2019 (Karfreitag) zum zweiten Mal ausgerichtet wird.

Der Quentsch, der seinen letzten Marathonlauf am 05. August in Wellen bestritten hatte, lief danach nur noch im dänischen Nordborg (5,27 km) und in Fuhlendorf (7,1 km) bei Bad Bramstedt auf Distanzen unter 10 km. Der Lauf in Fuhlendorf im September war der insgesamt 500. Wettkampf (Laufen/Triathlon/Duathlon) den der Quentsch bisher insgesamt bestritt, danach ging durch starke Achillessehnenprobleme bei dem Kaltenkirchener gar nichts mehr läuferisch. Da er sich aber schon vor längerer Zeit für den 1. Langeln Marathon angemeldet hatte, beschloss er, obwohl er bereits 1,5 Monate keinen Meter mehr gelaufen war, für diesen Lauf wieder einmal die Laufschuhe anzuziehen. Bei den damaligen acht Hügelgräber Marathonläufen in Langeln hatte er sich nur um das Organisatorische gekümmert, als Aktiver war er dort nie auf die Marathonstrecke gegangen.

Bis zur Streckenhälfte (6,5 Runden) lief es für den Quentsch beim 1. Langeln Marathon noch recht gut (ca. 2:15 Stunden), dann konnte er noch 3,5 weitere Runden größtenteils zusammen mit Regine Dörnte im Wechsel mit Laufen und Gehen absolvieren. Danach war die Oberschenkelmuskulatur völlig am Ende und der Quentsch musste die letzten drei Runden (knapp 10 km) fast komplett durchwandern. Nach drei sehr langsamen Rundenzeiten wurde die Stoppuhr beim Zieleinlauf nach 5:25:23 Stunden gedrückt. Zum siebten Mal eine Marathonzeit über 5 Stunden und nur in Hamburg Öjendorf im April 2017 hatte der Quentsch mit 5:42:26 Stunden bisher eine langsamere Zeit über die Marathondistanz abgestoppt.

Nach dem Lauf fuhr der Quentsch direkt zur HolstenTherme Kaltenkirchen und schwamm noch ganz lockere 56 Bahnen (1,4 km) zur Erholung. Damit standen nach 10 Monaten ganz genau 600 Kilometer in der Quentsch Schwimmstatistik für das Jahr 2018. Im Juli, August, September und Oktober wurden deutlich mehr Kilometer geschwommen als gelaufen.

Fazit:

Es ist schön, dass es in Langeln den inzwischen 9. Marathonlauf gab. Das Wetter spielte mit und über das Organisationsteam Brämer/Merker gibt es auch nichts zu meckern. Die Strecke hervorragend mit Flatterband und Farbpfeilen markiert, die Urkunde kommt schnell per E-Mail und die Ergebnisliste ist auch schnell im Internet. Also eine kleine gelungene Marathonveranstaltung in schöner Natur, die wie bereits im Text erwähnt, am Karfreitag 2019 eine Fortsetzung finden wird. Die Ergebnisliste findet der Interessierte auf der Homepage: www.lauf-werwölfe.de

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AF (Quentsch) Nr. 273