Dauerregen in Belgrad

Der Country Club ist gut vertreten. (Daniele, Philippe, Doris, Mario, Jürgen, Guiseppe)

Doris kämpft sich durch den Regen.

Bepflanzte Wand in der Innenstadt.

Mülleimer in Fischform

Party-Hausboot - hier ging es morgens um 8 noch gut ab.

Bei der Startnummernausgabe bekommen wir neben Startpaket und XXL-T-Shirt (alle anderen Größe waren aus!) auch gleich die Blanko-Urkunde mitgeliefert. Das haben wir auch noch nicht erlebt.
Wir treffen Philippe, Country Club-Mitglied aus Frankreich, den wir in Hong Kong kennengelernt hatten und verabreden uns zur Pasta Party des Veranstalters im nahegelegenen Restaurant.
Dort sitzt schon Markus aus Ennepetal, den ich bereits letzten Oktober in Bukarest traf und wir schwelgten ein wenig in Spartathlon-Erinnerungen. (Die Nudeln wurden übrigens mit der behandschuhten Hand auf den Teller "geschaufelt".)
Der Lauf ist am Samstag - zum Glück haben wir selbst Brot, Marmelade und Bananen zum Frühstück, denn der "Hotel-Chef" kommt wg. der Straßensperrungen zu spät.
Vor dem Lauf das obligatorische Country Club-Foto mit Läufern aus Deutschland, Italien und Frankreich.

Mit dem Start beginnt der Regen, der bis zu unseren Zieleinläufen nicht mehr aufhört.

Die Strecke führt vom Parlamentsgebäude in der Altstadt (vorbei an 2 Gebäudenruinen der NATO-Bombenangriffe) in die Neustadt. Dort geht es 2 Runden vorbei am Palast Serbien (früher das jugoslawische Parlament, heute ein Gebäude der "Sicherheit" ), am riesigen Hotel Yugoslawia und an einer sehr großen Roma-Siedlung - dort wurden wir intensiv angefeuert. Zum Schluss wieder zurück in die Altstadt vorbei am Präsidentenpalast (Polizeiposten im 5-m-Abstand) zum Zieleinlauf am Hotel Moskau.

Die Verpflegung bestand ausschließlich aus Wasser und Obst.

Zum Abendessen trafen wir uns mit Jürgen und Ron aus Bamberg zur Pizza bei Vapiano.

Am Sonntag (unserem Abreisetag) war das Wetter zwar frisch, dafür aber sonnig und REGENFREI. Wir standen früh auf, um die Burg an Donau und Save zu erkunden. Danach ging´s vorbei an baufälligen, tw. bereits abgerissenen Hafengebäuden (angeblich wollen Investoren aus den Emiraten einige Mrd. Euro in den Bau einer Marina, nach Vorbildern in Oslo und Kopenhagen einzahlen) zu einer eindrucksvollen Brücke, die uns stark an Brücken in Jerusalem und Dublin erinnerten.

Weiter fielen uns viele freilaufende (herrenlose) Hunde auf, eine "Designer"-Ruhebank sowie die grün bepflanzte Wand.