Boston Marathon

Besichtigung des Zielbereiches vor dem Marathon

Eingang zur Marathon-Messe

Glas Gebäude in Boston von Apple

Glas-Treppe im Apple Gebäude

Juergen mit Startnummer und Sicherheitspass

Anflug zur Zwischenlandung in Paris

Ausflugsdampfer auf der Seine

Kirche St. Michel Notre Dame

sommerliche Stimmung in den Straßen Restaurants

Verkaufsbuden an der Seine Promenade

Der Boston-Marathon fasziniert immer wieder u.a. durch seine geforderten Qualifikationszeiten bei der Anmeldung. Viele Teilnehmer laufen in Boston ihren 2. Marathon. Denn wenn ein Marathon-Läufer eine Zeit innerhalb der Qualifikation läuft, scheint es eine Pflicht zu sein, sein Leistungsniveau durch die Teilnahme am Boston-Marathon zu dokumentieren. Jürgen erlief vor 23 Jahren seine Qualifikation das erste Mal im Alter von 54 Jahren beim Steinfurt-Marathon mit einer Zeit von 3:29, die seine Lebensbestzeit wurde und blieb. Mit den Jahren wurden seine Zeiten schlechter, aber wegen des fortschreitenden Alters die Qualifikations-Anforderungen geringer. So war er nun schon zum 8. Mal dabei.
Dieses Jahr waren über 30.000 Läufer gemeldet, von denen allerdings u.a. wegen des sehr schlechten Wetters nur 27.165 gestartet waren. Etwas über 500 Läufer hatten dann auch noch aufgegeben. Bei den Männern haben 2 Läufer aus Ethiopien mit einer Zeit von 2:09 vor 3 Kenianern gewonnen, bei den Frauen eine Kenianerin in einer Zeit von 2:24 vor 2 Ethiopierinnen. In der Altersgruppe von 70 bis 79 Jahren waren noch 182 Marathonis im Ziel angekommen und bei den über 80 jährigen immerhin noch 10 Männer und 1 Frau.
Boston macht immer wieder von sich reden. So war Jürgen 1996 bei der 100. Wiederholung dieses Boston-Marathons dabei. Im Jahre 2010 flog er versehentlich 1 Tag zu früh nach Boston und war so in dem letzten Flugzeug, das vor der Sperrung des Luftraumes wegen der Aschewolke aus Island den Atlantik noch überquerte. Ein Jahr später brachte die Wetterlage große Hitze, so dass nur erfahrene Läufer starten sollten. Die Bevölkerung wurde per Funk und Fernsehen aufgerufen, den Läufern  mit Eis und Wasser (u.a. Gartensprenger) Abkühlung zu verschaffen. Im folgenden Jahr 2013 war dann die schreckliche Explosion, die viele Verletzte und einige Todesopfer forderte. Ein Jahr später wurden die Marathonis von den Zuschauern enthusiastisch wie Champions gefeiert. Jedoch dieses Jahr zeichnete sich der Marathon durch Regen und Kälte aus. Jürgen trug seine Boston-Jacke wegen der Kälte und den Poncho wegen des Regens die ganze Zeit vom Start bis zum Ziel.
Unterwegs traf Jürgen auch einige deutsche Läufer. Wie er hörte, betrugen die Reisekosten für eine organisierte Reise ca. 2.500 €, ein beträchtlicher Betrag. Darin waren enthalten: der Flug, die Startgebühr und das Sheraton-Hotel gleich hinter der Anmeldung. Die Startgebühr beträgt 225 $ oder bei der Anmeldung damals noch 175 €, der Flug 677 € und das Hilton-Hotel mit Schwimmbad 15 km außerhalb von Boston 270 €. Einschließlich der Bahnfahrkarten von Boston zum Hotel war es nicht einmal die Hälfte der Kosten für betreutes Reisen. Für Jürgen ist der Marathon kein Sport, sondern ein Grund zum Reisen. Dazu gehören auch die eigene Organisation und die besonderen Erlebnisse.
Für den vielen Regen in Boston auf dieser Marathon-Reise war der viele Sonnenschein in dem sommerlichen Paris ein willkommener Ausgleich. Wegen eines Aufenthaltes von 6 Stunden in Paris auf dem Flug von Boston nach Bremen nutze Jürgen die Gelegenheit zum Besuch der berühmten Kirche St. Michel Notre Dame auf der Insel des Flusses Seine. Mit der Metro gelangt man direkt zur Seine, an der bei diesen frühlinghaften Temperaturen die Touristen die typischen Verkaufsbuden an der Uferpromenade umschwärmten. Ein Kaffee in einem der vielen Straßen Restaurants  und ein Bummel zum Bahnhof Gare du Nord verkürzten in angenehmer Weise die Wartezeit und verliehen dieser Marathon-Reise einen angenehmen Ausklang.
Am kommenden Samstag von 12 – 14 Uhr wird Jürgen auf der Marathon-Messe in Hamburg bei dem Ausstellungsstand  des „Förderkreises Hamburg Chicago“  Marathonis für eine sehr preisgünstige Marathon-Reise zum Chicago-Marathon beraten. Der Förderkreis Hamburg-Chicago wurde 1997 in Hamburg gegründet, um die Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und Chicago aktiv zu fördern und die Menschen beider Städte einander näher zu bringen. Es sind neben der Verpflegung lediglich die Flugkosten und die Startgebühr für einen garantierten Start zu zahlen. Man wohnt in Chicago kostenlos bei Gastfamilien und es gibt nebenbei noch einige nette Veranstaltungen für die  Teilnehmer, u.a. eine Hafenrundfahrt. Bei genügender Teilnehmerzahl kann man diese Marathon-Reise auch zur Clubreise deklarieren.

Qualifikationszeiten für den Boston-Marathon

Altersgruppe  Männer Frauen
18 - 34            3:05        3:35
35 – 39           3:10        3:40
40 – 44           3:15        3:45
45 – 49           3:25        3:55
50 – 54           3:30        4:00
55 – 59           3:40        4:10
60 – 64           3:55        4:25
65 – 69           4:10        4:40
70 – 74           4:25        4:55
75 – 79           4:40        5:10
80 +                4:55        5:25