Beer Lovers Marathon 2017

Unser Empfang auf dem Fest am Abend vor dem Marathon.

200 Marathon / Ultra Urkunde und Pokal, überreicht durch den Veranstalter, musikalisch unterlegt mit "don´t stop me now“ von Queen

Urlaubsbekanntschaften aus Afrika, Marie Noel

Die Bergziege

Jepe und Sven alleine unterwegs

M/U Nr. 200/333

Auf unserer Clubreise 2017 in Afrika kam uns zu späterer Stunde die Idee, unser Jubiläum/Schnapszahl bei unserem gemeinsamen Freund Michael Nielsen und seinem Biermarathon Anfang Juni in Dänemark zu laufen. Dieser Lauf findet leider dieses Jahr nicht statt. Somit mußten wir umdisponieren, da wir letztes Jahr den Biermarathon in Belgien (Beer Lovers Marathon) noch in sehr guter Erinnerung hatten und dieser auch Anfang Juni stattfindet sind wir halt wieder nach Belgien gefahren. Dort findet schon jahrelang Anfang Juni ein Bierfestival statt und seit 2016 passender weise auch ein Biermarathon. 

Schon bei der Startnummern - Ausgabe am Tag vor dem Marathon wurden wir vom Veranstalter nebst Gattin wiedererkannt und sehr herzlich begrüßt, obwohl wir unsere allseits bekannten „Auslandstriko´s“ noch garnicht anhatten. Auch auf dem Bierfestival wurden wir von den meisten Brauereien wieder erkannt. Insbesondere wurden wir von dem Chef der Brauerei „Coulier 28" und seinen ca. 27 Freunden sehr, sehr herzlich empfangen und aufgenommen, da wir Ihr T-Shirt vom letzten Jahr anhatten und wir letztes Jahr schon zusammen gefeiert hatten. Die Wiedersehensfeier ging dann bis in den frühen Morgen.

Pfingstsonntag 9:30 Uhr dann der Start des 2. Beer Lovers Marathon. Es gibt 18 verschiedene Biersorten, verteilt auf 42,195 km. Meistens mit sehr leckeren Craft-Bier von kleinen Brauereien. Durch unser „Auswärtstrikot“ mit der optimalen Glasgröße hatten wir einen kleinen Vorteil gegenüber der Mitläufer. Das Wetter war gut, trocken und nicht zu warm, die Strecke war zum letztem Jahr etwas verändert, aber auch wieder schön. Gefühlt waren dieses Jahr nicht ganz so viele Bands an der Strecke, was der super Stimmung aber keinen Abbruch tat. Wir haben sehr viele Läufer vom letzten Jahr wieder getroffen und uns prächtig amüsiert. Unsere fantastische Zeit von 6:15:32 aus 2016 war natürlich schwer zu toppen, das war uns vorher schon klar, trotzdem gaben wir alles. Am Ende sind wir dann mit fast 7 Stunden ganz knapp an der persönlichen Bestzeit in Belgien gescheitert. Nach dem Lauf ist vor der Party, ich hatte für Jepe leider nur einen kleinen Pokal und die 200er Urkunde. Diese wurde von dem Veranstalter höchst offiziell unter lautem Gegröle und stimmungsvoller Musik, mit dem Lied „don´t stop me now“ von Queen überreicht. 

Jepe der verrückte Kerl hat mir im Ziel dann einen Karton mit 333 Flaschen (mit den allseits beliebten „56 Kräutern“) überreicht, die wir dann bis zum späten Abend mit den vielen netten Läufern alle geleert haben. Alles in allem war es ein schönes Lauf - Wochenende in Belgien, mit einem der längsten „reinen“ Marathons, die wir je gelaufen sind :)

    Nach der After-Run-Party wurden wir vom Veranstalter wieder sehr herzlich verabschiedet.

Wir hatten sehr viel Spass, einen Zähler auf dem Konto, sehr viele Freunde wieder getroffen und Neue hinzu gewonnen. Wir haben sogar die Franzosen Marie - Noelle und Gilbert (Jesus) wieder getroffen, die wir in Afrika bei den 5 Spendenläufen, Anfang Februar, kennengelernt hatten. 

   Der Marathon ist also durchaus empfehlenswert.